Vereinssatzung

§ 1
Name und Sitz
Der Verein fhrt den Namen „Aramäischer Volksverein Gersloh“, nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister, mit dem Zusatz „eingetragener Verein (e.V.)“.

§ 2
Vereinszweck und Gemeinntzigkeit
Zweck des Vereins ist die sprachliche, kulturelle sowie kperliche und charakterliche Fderung seiner Mitglieder durch Pflege und Fderung von Sprachkursen, Kulturveranstaltungen, Sport sowie anderer Leibesungen auf breiter Grundlage.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Fortbildung in Sprache, Kultur sowie christlichen Religionsunterricht im syrich-orthdoxen Glauben sowie durch interkulltureller -und Interreligier Beziehungen.
Ebenso sind Frderung sportlicher Übungen und Leistungen, die Erziehung zur Mitwirkung und Mitverantwortung im Verein im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grundordnung f die Bundesrepublik Deutschland, sowie auch durch die Errichtung von Sportanlagen zweck diesen Vereins.
Des Weiteren dient der Verein der Integration der Mitglieder in sozialen und gesellschaftlichen Strukturen der deutschen und aramäischen Gesellschaft.
Der Verein dient weiter insbesondere dem Zweck, die Jugend im vorstehend genannten Sinne zu fdern, sowie den Zusammenhalt und die wechselseitige Unterstzung der Mitglieder, der gesellschaftlichen Integration z.B. von Ausländern oder Spätaussiedlern sowie der Kameradschaft und Pflege des geselligen Zusammenseins.
Zum Zwecke der besonderen Fderung der Vereinsjugend in diesem Sinne, wird eine Vereinsjugendabteilung eingerichtet. Die Jugend fhrt und verwaltet sich selbständig und entscheidet ber die ihr zufließenden Mittel. Die Jugendabteilung gibt sich eine Jugendordnung, in der die Vertretung der Jugend sowie alle weiteren, die Jugend betreffenden Fragen geregelt werden.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinntzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegnstigte Zwecke der Abgabenordnung“ Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins drfen nur fr die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergungen begstigt werden. Bei Auflung oder Aufhebung des Vereins oder durch Wegfall seines bisherigen Zweckes, muss das Vereinsvermen der St. Stephanus Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochen e.V. fr gemeinntzige Zwecke bergeben werden.§ 3
Vereinsämter
Die Vereinsämter sind Ehrenämter.
Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so kann Ein hauptamtlicher Geschäftsfrer und unbedingt notwendiges Hilfspersonal f Bo und Sportanlagen bestellt werden. Fr diese Kräfte dfen keine unverhältnismäßig hohen Vergungen vereinbart werden.

§ 4
Verbandszugehigkeit
Der Verein bewirbt sich um die Mitgliedschaft der zuständige Verbände, insbesondere des Fußballverbands, des Landessportbundes und des Stadtsportbundes. Sowie den jeweiligen Kulturverbänden.
Der Verein und seine Mitglieder erklären die jeweils gtigen Satzungen f verbindlich.

§ 5
Mitgliedschaft
Dem Verein gehen an
a)
aktive Mitglieder

b)
passive Mitglieder

c)
Ehrenmitglieder

Aktive Mitglieder treiben regelmäßig Sport oder sind aktiv in der Vereinsfrung tätig.
Passive Mitglieder fdern die Aufgaben des Vereins, ohne sich regelmäßig am Sport oder der Vereinsfrung zu beteiligen. Personen, die den Zweck des Vereines im besonderem Maße gefdert haben, knen durch Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 6
Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied kann jede unbescholtene Person werden. Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag unter Angabe des vollständigen Namens, der gtigen Postanschrift, des Geburtsdatums sowie des ausgeten Berufes an den Vereinsvorstand zu richten. Nicht voll geschäftsfähige Personen bedfen f die wirksame Stellung des Aufnahmeantrages der Einwilligung ihrer gesetzlichen Vertreter, die auf dem Aufnahmeantrag schriftlich festzuhalten ist neben der Unterschrift des Bewerbers.
Mit dem Aufnahmeantrag erkennt der Bewerber fr den Fall seiner Aufnahme diese Satzung sowie alle zum Zeitpunkt der Aufnahme gtigen Regelwerke des Vereins als f ihn verbindlich an. Der Vereinsvorstand entscheidet vorläufig er die Aufnahme neuer Mitglieder, bis zur nächsten ordentliche Jahreshauptversammlung. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, die fr eine etwaige Ablehnung eines Bewerbers maßgeblichen Grde diesem oder fentlich mitzuteilen. Der Vorstand teilt der ordentlichen Hauptversammlung die Bewerber um Aufnahme in den Verein mit. Werden Einwänden gegen die Aufnahme nicht erhoben, gilt die Aufnahme durch die Jahreshauptversammlung als bestätigt und wirkt unbefristet.

§ 7
Rechte und Pflichte der Mitglieder
Mitglieder des Vereins sind verpflichtet, den nach der jeweils gtigen Beitragsordnung festgesetzten Beitrag in der dort vorgesehenen Form zu entrichten, die sportlichen Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu untersttzen sowie die Beschlse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen.
Die Mitglieder des Vereins sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins nach der jeweils gltigen Sportordnung und sonstigen Benutzungsregelung zu benutzen und an Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben das Recht zur Mitwirkung und Mitverantwortung im Verein in den daf vorgesehenen Gremien. In der Jahreshauptversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme mit gleichem Zählwert. Das Stimmrecht kann nur hhstperslich ausget werden, eine Vertretung oder Übertragung ist nicht zulässig.
Mitglieder haben ferner aktives und passives Wahlrecht. In entsprechender Anwendung des §113 BGB erwirbt das minderjährige Mitglied durch Einwilligung seiner gesetzlichen Vertreter in die Mitgliedschaft im Verein unbeschränkte Geschäftsfähigkeit f solche Rechtsgeschäfte, welche die Aufnahme oder der Austritt aus dem Verein und die Erflung des sich aus der Mitgliedschaft ergebenden Verpflichtungen betreffen, mit Vollendung des 14. Lebensjahres. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die Rechte nicht voll geschäftsfähiger Mitglieder aus dieser Satzung von dem gesetzlichen Vertreter wahrgenommen.
Bei mehreren gesetzlichen Vertretern kann jeder das Recht allein und vollständig wahrnehmen. Auf Verlangen des Vorstandes ist eine Bescheinigung des Vertreters er die Bevollmächtigung der etwa weiter bestehenden Vertreter vorzulegen.

§ 8
Beitrag
Der Beitrag ist im Voraus bis zum 15. August eines jeden Kalenderjahres f das ganze Kalenderjahr zu entrichten. Neu aufgenommene Mitglieder zahlen mit dem ersten Beitrag eine Aufnahmegebr. Die He von Beitrag und Aufnahmegebr setzt die Mitgliederversammlung ( Jahreshauptversammlung ) in der Beitragsordnung fest. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Beitrages befreit.
Mitglieder die den Beitrag bis zum 15. September des laufenden Kalenderjahres nicht bezahlt haben, werden einmal schriftlich gemahnt und unter Zubilligung einer Nachfrist von zwei Wochen zur Zahlung aufgefordert, unter Androhung, dass bei weiterem Verzug der Ausschluss aus dem Verein droht. Wird der Beitrag auch in dieser Frist nicht gezahlt, kann das säumige Mitglied auf Beschluss des Vorstandes, der einstimmig ergehen muss, aus der Mitgliederliste gestrichen werden. Mitglieder, die unverschuldet in Not geraten sind, knnen Beiträge ganz oder teilweise gestundet oder erlassen werden. Über einen entsprechenden Antrag des Mitgliedes wird durch Beschluss des Vorstandes entschieden, f den die einfache Mehrheit gent.

§ 9
Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Streichung aus der Mitgliederliste oder Ausschluss aus dem Verein. Der Austritt ist jederzeit durch schriftliche Erklärung mlich, die bis zum 30. Juli des laufenden Jahres beim Vorstand eingegangen sein muss. Sie wirkt zum 31. Dezember des laufenden Jahres. Eine verspätet eingehende Austrittserklärung wirkt zum 31. Dezember des darauf folgenden Kalenderjahres. Mitglieder die mit der Zahlung des Beitrages in Verzug geraten und diesen trotz Mahnung unter Fristsetzung und Ankndigung des Ausschlusses in der in § 8 genannten Weise nicht in der genannten Frist zahlen, knen auf Beschluss des Vorstandes nach Maßgabe des § 8 dieser Satzung aus der Mitgliederliste gestrichen werden. Der Anspruch auf den geschuldeten Beitrag bleibt bestehen. Durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.
Wichtige Grnde sind insbesondere:
a)
Grobe Verste gegen die Satzung sowie andere geltende Regelungen des Vereins.

b)
Wiederholte Verste gegen Beschlsse und Anordnungen der Vereinsorgane nach erfolgter Abmahnung.

c)
Vereinsschädigendes Verhalten wie z.B. ungerechtfertigte und unsachliche Angriffe gegen den Verein, seine Mitglieder oder seine Organe in der Öffentlichkeit oder Nichtbeachtung der Schiedsordnung und der Sprhe der Schiedsstelle. Die Einzelheiten er das Verfahren des Ausschlusses regelt die noch zu erlassende Verfahrensordnung.

Durch Austritt, Ausschluss oder Streichung aus der Mitgliederliste werden bereits entstandene Pflichten und fällig gewordene Leistungen nicht berhrt. Die sich aus der Mitgliedschaft ergebenden Rechte erlchen und der Mitgliedsausweis sowie die im Besitz des Mitglieds befindlichen Vereinsunterlagen sind herauszugeben.

§ 10
Ehrungen
F besondere Leistungen oder Verdienste um den Verein kann der Verein Ehrungen aussprechen. Näheres bestimmt die Ehrenordnung.

§ 11
Vereinsorgane
Organe des Vereins sind
a)
der Vorstand

b)
die Mitgliedsversammlung ( Jahreshauptversammlung )

c)
der Ältestenrat

§ 12
Vorstand
Der Vorstand setzt sich zusammen aus sieben Personen, und zwar
a)
dem ersten Vorsitzender

b)
dem zweiten Vorsitzender

c)
dem Kassierer

d)
und dem Geschäftsfrer.

Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahlen erfolgen schriftlich in geheimer Abstimmung.
Die Mitglieder des Vorstandes werden auf die Dauer von jeweils zwei Jahre gewählt, wobei jeweils in jährlichem Wechsel einmal der erste Vorsitzende, im anderen Jahr der zweite Vorsitzende und Kassierer aus dem Vorstand ausscheidet und neu zur Wahl steht. Die Regelung greift erstmals in 2013 mit der Neuwahl vom ersten Vorsitzenden und dem Kassierer. 2014 steht der zweite Vorsitzende zur Neuwahl. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist die Vorstandsposition innerhalb von drei Monaten durch eine Zuwahl aus den Reihen der Mitglieder des Vereins neu zu besetzen. Zu diesem Zweck rufen die verbliebenen Mitglieder des Vorstandes eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein.
Vorstandsmitglieder msen dem Verein angehen. Der erste Vorsitzende und der zweite Vorsitzende sind geschäftsfrende Vorstände. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten ( § 26 II BGB ) soweit erforderlich nach Maßgabe der Beschlse der Mitgliederversammlung. Intern geht das Vertretungsrecht des ersten Vorsitzender vor.

§ 13
Beschlussfassung des Vorstandes
Der Vorstand ist Beschlussfähig, wenn alle Mitglieder unter Wahrung einer Frist von einer Woche eingeladen sind und mind. 1/3 der Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des ersten Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des, die Sitzung leitenden Vorsitzenden den Ausschlag.

§ 14
Ordentliche Mitgliedsversammlung ( Jahreshauptversammlung )
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Quartal des Jahres statt. Sie wird durch Verfentlichung in der Tagespresse und durch Aushang der Tagesordnung in den Sportstätten einberufen. Die Einberufung muss mind. 2 Wochen vor dem Tag der Versammlung verfentlicht sein und die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung enthalten. Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung wird vom Vorstand nach Einrken in die Presse zur jederzeitigen Einsicht der Mitglieder bereitgehalten. Die Mitgliederversammlung wird nach der Geschäftsordnung durchgefrt, die der Satzung als Anhang beigefgt ist.

§ 15
Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das hhste Vereinsorgan. Sie beschließt er:
a)
die Genehmigung des Finanzberichtes

b)
die Entlastung des Vorstandes

c)
Neuwahl des Vorstandes

d)
Satzungsänderungen

e)
He von Aufnahmegebr und Mitgliedsbeiträgen

f)
Anträge von Vorstand und Mitglieder

g)
Auflung des Vereins

h)
die Wahl des Ältestenrates

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rcksicht auf die Zahl der Erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Satzungsänderungen msen 3 / 4 der erschienenen Mitglieder zustimmen. Der Vereinszweck kann nur geändert werden, wenn alle Mitglieder zustimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Über die Verhandlungen und Beschlse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter sowie vom Protokollfrer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll wird vor Beginn der nächsten Jahreshauptversammlung verlesen und der Mitgliederversammlung zur Genehmigung gestellt. Das Stimmrecht der Mitglieder auf der Mitgliederversammlung richtet sich nach § 7.

§ 16
Anträge
Anträge an die Mitgliederversammlung aus der Reihe der Mitglieder sind mind. 5 Werktage vor Zusammentritt der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mit kurzer Begrdung vorzulegen. Die Anträge sind der vom Vorstand festgelegten Tagesordnung anzufen. Anträge, die die vorgenannte Frist nicht wahren, knnen nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Tagesordnung gesetzt werden, der mit einfacher Mehrheit ergeht.

§ 17
Außerordentliche Mitgliederversammlung
Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen, insbesondere wenn eine Vorstandsposition außerhalb der Wahlperiode neu zu besetzen ist. Auf schriftliches Verlangen von mind. 20 % der eingetragenen Mitglieder hat der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einzuberufen. F die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften er die Ordentliche entsprechend.

§ 18
Ältestenrat
Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte den Ältestenrat. Der Ältestenrat besteht aus maximal 5 Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehen sollen. Der Ältestenrat hat die Aufgabe, das Vereinsgeschehen aufmerksam zu verfolgen und bei Meinungsverschiedenheiten schlichtend auf die Parteien einzuwirken. Er hat das Recht zur Beilegung von Streitigkeiten ein Schiedsverfahren einzuleiten. Die Amtszeit der Mitglieder des Ältestenrates beträgt 5 Jahre. Die Wiederwahl von Mitgliedern des Ältestenrates, von Vorstandmitgliedern und allen sonstigen Funktionsträgern des Vereines ist unbeschränkt mlich.

§ 19
Ausschse
Der Vorstand ist berechtigt zu seiner Beratung, Unterstzung oder Entlastung Ausschse fr spezielle Aufgaben nach Bedarf einzusetzen.

§ 20
Schiedsverfahren
F Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten von Mitgliedern des Vereins untereinander, von Mitgliedern mit Vorstandsmitgliedern oder von Vorstandsmitgliedern untereinander wird im Bedarfsfall eine Schiedskommission eingerichtet. Die Kommission besteht aus drei Mitgliedern. Jede Partei benennt einen Beisitzer, auf die Person des Schiedskommissionsvorsitzenden msen sich die Parteien einigen. Die Mitglieder der Kommission mssen Mitglieder des Vereins sein. Knen sich die Parteien nicht auf die Person des Schiedskommissionsvorsitzenden einigen, so wird er durch den Ältestenrat bestellt. Die Schiedskommission entscheidet unter Wahrung rechtsstaatlicher Verfahrensgrundsätze, die in der Verfahrensordnung festgelegt sind, verbindlich f die Mitglieder. Die Schiedssprhe sind schriftlich abzufassen. Sie sollen den Kernsatz der Entscheidung hervorheben und diesen kurz begrden. Der Schiedsspruch ist von allen Mitgliedern der Kommission zu unterschreiben. Die Schiedssprhe sind unbefristet zu verwahren. Gegen den Schiedsspruch der Kommission ist als Rechtsmittel nur die Anrufung der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung gegeben, der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten ist ausgeschlossen.

§ 21
Kassenprung
In jeder ordentlichen Jahreshauptversammlung wird f die Dauer von zwei Geschäftsjahren ein Kassenprer gewählt. Kassenprer dfen nicht dem Vorstand des Vereins angehen. Sie haben mind. Einmal im Laufe des Geschäftsjahres die Rechnungslegung des Vereins unaufgefordert zu erpren. Sie haben ber ihre Kontrolltätigkeit der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten und eine Empfehlung er die Entlastung zu geben.
F die erste Mitgliederversammlung gilt abweichend, dass der erste Kassenprer f die Dauer eines Jahres und der zweite Kassenprer f die Dauer von zwei Jahren gewählt werden.

§ 22
Haftpflicht
F die aus dem Sportbetrieb oder sonstiger Vereinstätigkeit entstehenden Schäden oder Sachverluste gleich aus welchem Gesichtspunkt haftet der Verein seinen Mitgliedern gegenber nur in dem Umfange, wie das Risiko durch Versicherungen abgedeckt wird.

§ 23
Auflung des Vereins
Die Auflung des Vereins kann nur von einer Satzungsgemäß berufenen Mitgliederversammlung nach § 16 dieser Satzung beschlossen werden.
F den Fall der Auflung des Vereins werden der erste Vorsitzende und der Kassierer zu Liquidatoren bestellt. Die Liquidatoren msen ihre Beschlse einstimmig fassen. Rechte und Pflichten der Liquidatoren ergeben sich aus § 47 ff BGB.

§ 24
Inkrafttreten der Satzung
Vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 01.01.2014 beschlossen. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Gersloh eingetragen ist. Die Satzung wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht Gtersloh eingetragen, und somit Rechtskräftig. Geschäftsordnung f Mitgliederversammlungen und Sitzungen.
§ 1 Der 1. Vorsitzende leitet die Versammlungen und Sitzungen des Vereins. Er wird vom 2. Vorsitzenden vertreten.
§ 2 Nach der Erfnung ordentlicher Mitgliederversammlungen gibt der Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter zunächst die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung bekannt und bringt, falls die Versammlung keinen anderen Beschluss fasst, die einzelnen Punkte in der vorgesehenen Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung.
§ 3 Der Vorsitzende erteilt den Mitgliedern das Wort in der Reihenfolge, in der sie sich gemeldet haben. Der Vorsitzende und die Mitglieder des Vorstandes knen in jedem Fall auch außer der Reihe sprechen.
§ 4 Antragsteller und Berichterstatter haben als erste und letzte das Wort. Zu einer Bemerkung zur Geschäftsordnung und zur tatsächlichen Berichtigung muss ebenso wie zu einer die Sache betreffenden Fragestellung vor etwa noch vorgemerkten Rednern das Wort erteilt werden. Persliche Bemerkungen sind am Schluss der Beratung des Einzelfalles gestattet.
§ 5 (1) Bei unqualifizierten Äußerungen ruft der Vorsitzende den Redner zur Sache. Verletzt ein Redner den Anstand, so rgt ihn der Vorsitzende und erteilt u.U. eine Verwarnung. Fährt ein Redner fort, sich vom Gegenstand der Beratung oder von der der Redeordnung zu entfernen, so entzieht ihm der Vorsitzende nach vorheriger Verwarnung das Wort f den zur Beratung stehenden Punkt.
(2) Mitglieder, die durch ungebrliches Verhalten eine Versammlung oder Sitzung sten, knen vom Vorsitzenden nach vorheriger Verwarnung aus dem Versammlungsraum gewiesen werden. Im Übrigen hat der Vorsitzende alle Befugnisse, die zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlich sind.
§ 6 Anträge, die nicht fristgerecht nach § 17 der Satzung eingereicht wurden, knnen nur mit Genehmigung des gesamten Vorstandes auf die Tagesordnung gesetzt werden. Anträge auf Änderung der Satzung sind hiervon ausgenommen.
§ 7 Über Anträge auf Schluss der Debatte wird nach vorheriger Verlesung der Rednerliste sofort abgestimmt. Ist der Antrag auf Schluss der Debatte angenommen, so erteilt der Vorsitzende nur noch einem Redner f und einem dagegen, und zwar in der Reihenfolge, wie sie eingetragen sind, vorbehaltlich der Übertragung auf einen nachstehenden Redner sowie dem Antragsteller oder dem Berichterstatter das Wort. Redner, die zur Sache selbst gesprochen haben, knen anschließend keinen Antrag auf Schluss der Debatte stellen.
§ 8 Liegen zu einem Punkt mehrere Anträge vor, so ist zunächst der weitestgehende Antrag festzustellen und er ihn abzustimmen. Bei Annahme dieses Antrages entfallen weitere Abstimmungen. Im Übrigen erfolgen die Abstimmungen in der Reihenfolge, in der die Anträge eingegangen sind.
§ 9 (1) Abstimmungen erfolgen entweder durch Handaufheben ( offene Abstimmung ) oder schriftlich durch Stimmzettel ( geheime Abstimmung ).
(2) Wird Antrag auf schriftliche ( geheime ) Abstimmung gestellt, so muss mindestens die Hälfte der anwesenden Stimmberechtigten zustimmen.
§ 10 Zur Annahme eines Antrages gengt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
§ 11 Die Bestimmungen dieser Geschäftsordnung gelten nur insoweit, als die Satzung keine anderen Regeln aufstellt.